Die Machbarkeitsstudie wurde im Auftrag des Bundes durch die Deutsche Bahn erstellt und beschreibt und bewertet potentielle Alternativen zu der im damaligen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) 2003 verankerten sog. „Y-Trasse“ (ABS/NBS Hamburg/Bremen-Hannover). Die Ergebnisse der hier vorliegenden Machbarkeitsstudie wurden der Öffentlichkeit 2014 durch die DB vorgestellt und bildeten die inhaltliche Grundlage für das in 2015 vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium organisierte Dialogforum Schiene Nord.

Mehrheitlich sprachen sich die Teilnehmenden des informellen Beteiligungsverfahrens Dialogforum Schiene Nord anstelle der Y-Trasse oder der hier vorgestellten Alternativen für den Ausbau bestehender Strecken gemäß der sog. Alpha-Variante E aus.

Diese Empfehlung wurde im Anschluss an das Dialogforum vom BMVI im Rahmen der BVWP-Planung bewertet.

Bei der Aufstellung des aktuell gültigen Bundesverkehrswegeplans (BVWP 2030) wurde vom BMVI zur Lösung der prognostizierten Kapazitätsengpässe im Seehafenhinterlandverkehr letztlich eine optimierte Ausbauvariante auf Basis der im vom Dialogforum vorgeschlagenen Alpha-Variante E in den vordringlichen Bedarf des BVWP 2030 aufgenommen. Somit ist eine neue Grundlage für die Planung zur Kapazitätserweiterung der Schieneninfrastruktur im Raum Hamburg/Bremen-Hannover geschaffen.

Aktuelle Informationen zum Großprojekt Hamburg/Bremen – Hannover:
http://bauprojekte.deutschebahn.com/p/hamburg-bremen-hannover

„Bei der Untersuchung von Alternativvarianten stand die Frage im Vordergrund, wie man mehr Kapazitäten auf der Schiene schaffen kann – sowohl für den Personen- wie den Güterverkehr. Zudem spielen die Themen Lärm- und Umweltschutz eine zentrale Rolle.“

Ulrich Bischoping, Deutsche Bahn AG

www.deutschebahn.com
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